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› Gartenwissen › Zimmerpflanzen › Kakteendünger – Alles, was Sie wissen sollten
Kakteendünger sind speziell auf die Bedürfnisse von Kakteen und anderen Sukkulenten (Fettpflanzen) abgestimmte Volldüngermischungen. Sie können sowohl organische, mineralische als auch synthetische Bestandteile enthalten. Es gibt flüssige und pulver- bzw. granulatförmige Kakteendünger.
Enthalten sind meist alle Haupt- und Spurennährelemente. Stickstoff ist in relativ geringer Dosierung beigemischt. Typische N-P-K-Verhältnisse sind 5:5:7 oder 3:1:5.
Kakteendünger werden alle zwei Wochen, im Winter maximal einmal monatlich, mit dem Gießwasser verabreicht. Die meisten Kakteen vertragen eine winterliche Düngepause von Oktober bis März. Überdüngung mit Stickstoff lässt Kakteen zu stark wachsen. Das macht sie krankheitsanfälliger und kann die Bildung von Blüten verhindern.
Kakteendünger eignet sich auch zum Düngen anderer Pflanzen mit geringem Stickstoffbedarf. Da sind zum Beispiel Küchenkräuter, ausgenommen schnellwachsende Arten mit hohem Nährstoffbedarf wie Minzen, Basilikum oder Petersilie.
Kräutervolldünger, Blütenpflanzendünger sowie niedrig dosierte Mehrnährstoffdünger mit geringem oder fehlendem Stickstoffanteil (z.B. Kalimagnesia oder Kaliphosphat) eignen sich ebenfalls für die Düngung von Kakteen. Hakaphos rot, ein pulverförmiger Volldünger zum Auflösen im Gießwasser, verfügt ebenso über eine Phosphor- und Kalium-betonte Zusammensetzung.